14.08.2017 | Erfurt

Grundlagenschulung 1: Arbeits- und Gesundheitsschutz weiter lesen ...

21.08.2017 | Warschau (Polen)

Flüchtlinge, MigrantInnen, Fremde - wie geht Polen mit der hochaktuellen Situation rund um MigrantInnen und Flüchtlinge um, die ganz Europa beschäftigt? weiter lesen ...

22.08.2017 | Tabarz

Die Mitbestimmung bei der Arbeitszeit weiter lesen ...

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Leitbild

„Eine andere Welt ist möglich!“

Das bwt wird getragen von der Überzeugung, dass eine Gesellschaft mit gerechter Teilhabe ohne Ausbeutung möglich ist. Aus den gesellschaftlichen Widersprüchen von Kapital und Arbeit ergibt sich die Notwendigkeit, humane Arbeits- und Lebensbedingungen zu fördern. Grundlage gewerkschaftlichen Handelns und damit auch der gewerkschaftlich geprägten Bildungsarbeit ist, die Interessen der Lohnabhängigen zu vertreten, sie selbst zur Formulierung ihrer Interessen und zu deren Vertretung zu befähigen und für Solidarität zu werben.

Solidarität, Selbstbestimmung und Mitbestimmung sowie die Stärkung der Menschen, ihre Interessen kollektiv zu vertreten, sind Maßstab und Ziel unserer Bildungs- und Projektarbeit. Dabei stellen uns die Gewerkschaften und der DGB als Mitglieder wichtige, konkret umzusetzende Leitideen zur Seite.

Die emanzipatorische Bildungsarbeit des bwt zeichnet sich durch ihre Handlungs- und Subjektorientierung aus. Sie ist Ort zur Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und ihrer Entwicklung und sie fordert zum Umgang mit Widersprüchen auf. Sie stellt sich der Herausforderung, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit durch eine konsequente nicht-rassistische Konzeption von Seminaren, Veranstaltungen und Projekten entgegenzutreten.

Das bwt sieht seine inhaltlichen Schwerpunkte in der Arbeits- und Sozialpolitik, in der Stärkung der betrieblichen Interessenvertretung, in antirassistischer und interkultureller Bildungs- und Projektarbeit sowie in der Geschichtsaufarbeitung (v.a. NS-Regime) und Gesellschaftskritik. Das bwt begleitet und initiiert wichtige (inner-) gewerkschaftliche Diskurse.

Die hauptamtlich Beschäftigten tauschen sich in regelmäßig stattfindenden Teambesprechungen sowie auf Klausurtagungen über die Themen und den Bezugsrahmen ihrer Tätigkeit aus. Sie halten engen Kontakt zu ReferentInnen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Zum Adressatenkreis des bwt gehören neben den ArbeitnehmerInnen auch jene, die dem Arbeitsmarkt noch nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen, insbesondere Gewerkschaftsmitglieder, MigrantInnen und Flüchtlinge, gewerkschaftliche und gesellschaftliche FunktionsträgerInnen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die heterogene Zusammensetzung der Adressaten fließt in die langfristige Bildungsplanung ein. Spezifische Angebote gibt es für Betriebs- und Personalräte im Bereich der betrieblichen Interessenvertretung, für ehrenamtliche Arbeits- und SozialrichterInnen zur Ausübung des Amtes in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit sowie für Jugendliche, Auszubildende und SchülerInnen in Form von Projekttagen. Noch stärker eingebunden werden in die Bildungsarbeit sollen die aktiven Mitglieder der gewerkschaftlichen Gliederungen und des DGB.

Als Non-Profit-Organisation verfügt das bwt über keine Instrumente zur Messung des Verhältnisses von pädagogischer Arbeit und Wirtschaftlichkeit. Transparenz über die wirtschaftliche Situation wird gleichwohl etwa über die Erstellung von Bilanzen und Cash-Flow-Vorausschauen regelmäßig in den Vereinsgremien hergestellt. Insgesamt wird auf eine sinnvolle und sparsame Mittelverwendung und eine möglichst kostendeckende Durchführung von Projekten geachtet. Eine sparsame und nachhaltige Ressourcennutzung ist dabei sowohl aus wirtschaftlicher wie ökologischer Verantwortung einbezogen.

Für die Arbeit des bwt gilt der Gleichheitsgrundsatz zwischen Frauen und Männern. Insofern gibt es da, wo es konkreten Bedarf gibt, auch geschlechterspezifische und familienfreundliche Angebote, i.d.R. für Frauen bzw. Kinder. In der Teamzusammensetzung stellen die Frauen die Mehrheit, auch die Leitungsfunktion ist durch eine Frau besetzt.

Das bwt führte 2007 ein Qualitätsmanagementsystem ein, um einerseits Transparenz über das eigene Tun zu gewinnen und eine Weiterentwicklung als Organisation anzustoßen. Abläufe in der Planung, Entscheidungsfindungen, Kurskorrekturen werden fortwährend reflektiert und gegebenenfalls optimiert. Andererseits soll auch nach außen Transparenz über die Ziele und Beweggründe des bwt hergestellt werden.