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Bildungsangebote zu
Gesellschaft/Politik/Kultur

22.11.2018, 18:30 Uhr
Spanien - Eine politische Geschichte der Gegenwart

22.11.2018, 18:30 Uhr | RedRoXX - offenes Jugendbüro, Pilse 29, 99084 Erfurt

Die jüngere Geschichte Spaniens gilt gemeinhin als Modell einer gelungenen demokratischen Modernisierung. Nach dem Tod von Diktator Franco 1975 fand das südeuropäische Land schnell wirtschaftlichen Anschluss an die Europäische Gemeinschaft. Doch bei genauerer Betrachtung stellt sich die Entwicklung längst nicht so überzeugend dar: Der Anschluss an Europa wurde mit einer massiven Deindustrialisierung, das Wirtschaftswachstum seit 1980 mit Ausbreitung der Immobilienspekulation erkauft. Die Macht der alten politischen und ökonomischen Eliten wurde nicht angetastet, die franquistischen Verbrechen blieben ungesühnt. Und kaum thematisiert sind schließlich auch die systematischen Menschenrechtsverletzungen durch die spanische Demokratie selbst: mehr als 2000 Folterfälle, Zehntausende Verhaftete, Parteiverbote, Zeitungsschließungen und sogar der Aufbau rechter Todesschwadronen durch das Innenministerium ? all das ist Teil der jüngeren Geschichte Spaniens.

Der Schriftsteller, Journalist, Übersetzer und Politikwissenschaftler Raul Zelik zeigt in seinem Buch auf, wie die Kontinuität franquistischer Macht mit der sozialen und wirtschaftlichen Krise der Gegenwart verschränkt ist. Er diskutiert, wie neue soziale Bewegungen den Verfassungspakt von 1978 herausgefordert haben und welche Rolle die Linkspartei Podemos sowie die Unabhängigkeitsbewegungen in Katalonien und dem Baskenland bei einer Demokratisierung Spaniens spielen könnten.

Lesung aus: ?Spanien- eine politische Geschichte der Gegenwart?

ReferentIn: Raul Zelik

In Kooperation mit: Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, Redroxx

29.11.2018, 19:00 Uhr
Beziehungsweisen und Gesellschaft

29.11.2018, 19:00 Uhr | Frau Korte, Magdeburger Allee 179, 99086 Erfurt

Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe ist die Überzeugung, dass die Frage der individuellen Be­ziehungsführung keine nebensächliche Privatangelegenheit, sondern ein zentrales Feld der (Wie­der)herstellung unserer gesellschaftlichen Grundlagen ist: Zum einen lassen sich individuelle Vor­stellungen über gelungene Beziehungen nur im Rahmen gesellschaftlicher Normen und sozialer Strukturen begreifen. Zum Anderen ist die vermeintlich private Beziehungspraxis ein kaum zu überschätzender Beitrag zur Stabilisierung der Verhältnisse, schon allein, weil hier ohne finanzielle Gegenleistung die Arbeitskräfte von Morgen geboren, erzogen und jeden Tag wieder auf?s neue fit gemacht werden. Und trotz anderslautenden Lippenbekenntnissen wird diese Aufgabe auch 2018 noch vor allem von Frauen erledigt. Sarah Speck hat sich in einem Forschungsprojekt mit häusli­cher Aufgabenteilung auseinandergesetzt und begründet vor diesem Hintergrund eine gesell­schaftskritische Perspektive auf die vermeintliche Privatsache »Beziehungsführung« als konzeptio­nelle Grundlage für die folgenden Veranstaltungen.

ReferentIn: Sarah Speck

In Kooperation mit: m Rahmen der Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburt-Stiftung Thüringen

30.11.2018, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Zwischen Fachkräftesicherung und Arbeitsausbeutung. Fachkonferenz zur Situation mobiler Beschäftigter in Thüringen

30.11.2018, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr | Rotunde des Regierungsviertels, Werner-Seelenbinder-Str. 6, 99096 Erfurt

Seit November 2017 berät die Anlauf- und Beratungsstelle "Faire Mobilität in Thüringen" Beschäftigte, die in Thüringen arbeiten und europäische Staatsbürger sind. Denn auch in Thüringen nutzen viele mobile Beschäftigte die Möglichkeiten, die ihnen die EU-weite Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit bieten.
Viele behalten ihren Lebensmittelpunkt in ihrem Herkunftsland bei und arbeiten in Thüringen vorübergehend. Andere wollen sich hier niederlassen und ihre Familien nachholen. Ihre Lage ist häufig durch schlechte und prekäre Arbeitsbedingungen sowie eine geringe gesellschaftliche Integration und fehlende Sprachkenntnisse geprägt.
Ziel der Konferenz ist zum einen, die Ergebnisse unseres ersten Beratungsjahres vorzustellen. Zum anderen wollen wir mit allen Interessierten und ExpertInnen aus Gewerkschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren, wie die Situation mobiler Beschäftigter verbessert und gute und faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in Thüringen durchgesetzt werden können.

Dazu laden wir Euch herzlich ein!


PROGRAMM
9:30 Uhr Ankommen und Kaffee

10:00 Uhr Begrüßung

10:05 Uhr
Die Situation mobiler Beschäftigter in Thüringen aus Sicht der Landesregierung
Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

10:30 Uhr
Gute Arbeit für Alle. Gewerkschaftliche Forderungen für mobile Beschäftigte
Michael Rudolph, DGB Hessen-Thüringen

10:45 Uhr
Faire Mobilität für Thüringen: Ergebnisse aus einem Jahr Projekterfahrung
Natalja Scharonin, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

11:00 Uhr
Panel I: Diskussionsrunde Gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung und Ausbeutung ? Perspektiven für mobile Beschäftigte in Thüringen

12:00 Uhr Mittagspause mit Imbiß

12:45 Uhr
Panel II: Sprache als Schlüssel zur
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe?

13:45 Uhr
Resümee und Ende
Melanie Pohner, Geschäftsführerin
DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Anmeldung bitte bis zum 17.11.2018 per mail oder Fax: 0361/2172727

HINWEISE
Die Veranstaltung ist im Sinne des § 37 Abs. 7 BetrVG vom zuständigen Ministerium anerkannt. Das notwendige Anerkennungsverfahren wurde durchgeführt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Entstehende Reisekosten können nicht übernommen werden.

20181130 Fachkonferenz

06.12.2018
Polyamory zwischen Emanzipation und Heteronormativität

06.12.2018 | veto, Papiermühlenweg 33, 99086 Erfurt

Spätestens als Juliane Werding eine glamouröse und scheinbar glückliche Viererbeziehung besun­gen hat, war klar: Polyamory ist im Mainstream angekommen. Aber was ist davon zu halten? Im fe­ministischen Diskurs wurden Ehe und Monogamie schon lange als Eckstein des Patriarchats kriti­siert. Die Linke hat in den 1970er-Jahren den Verstoß gegen die Monogamienorm zur revolutio­nären Geste verklärt, oftmals mit dem Ergebnis, dass heteronormative und autoritäre Strukturen umso stärker zutage traten. Gerade heute ist darüber hinaus auch denkbar, dass Nichtmonogamie die passende Beziehungsführung zu neoliberal-flexiblen gesellschaftlichen Anforderungen dar­stellt. Die Veranstaltung lotet das Spannungsfeld zwischen emanzipatorischen Potentialen und der Reproduktion heteronormativer Geschlechterverhältnisse im Feld der konsensuellen Nichtmonoga­mie aus. Deutlich wird dabei, dass sehr wohl emanzipatorische Potentiale vorliegen, die besonders dann Wirkung zeigen, wenn fortschrittliche Normen mit dem Aufbau von tragfähigen Strukturen und pragmatischen Handlungsstrategien einhergehen. Weiter wird zur Diskussion gestellt, wie eine Zusammenarbeit konsensuell-nichtmonogamer Akteur_innen mit anderen »Halbinseln gegen den Stom« (Friederike Habermann) den transformatorischen Charakter gegenhegemonialer Bezie­hungsformen intensivieren kann.

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

10.12.2018, 20:00 Uhr
Das familien- und geschlechterpolitische Programm des Rechtspopulismus

10.12.2018, 20:00 Uhr | Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, 99084 Erfurt

"Marsch für das Leben", "Demo für Alle" und "Gender-Gaga" - die aktuellen familien- und ge­schlechterpolitischen Aufreger kommen nicht aus der Linken, sondern von rechtspopulistischen Akteur_innen, die gegen Feminismus und Emanzipation eintreten und auf eine Wiederherstellung vermeintlich oder tatsächlich traditioneller Normen und Werte setzen. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die familien- und geschlechterpolitischen Positionen des Rechtspopulismus, die entsprechenden Akteur_innen und ihre Aktivitäten. Davon ausgehend wollen wir diskutieren, wie sich diese reaktionären Strategien am besten stören und durchkreuzen lassen.



ReferentIn: Lisa Schäder und Frank Lipschik

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

14.12.2018
Freundschaftszentrierte Lebensweisen - eine Alternative zu den Einschränkungen in der heteronormativen Beziehungswelt

14.12.2018 | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Die Veranstaltung stellt aktuelle Forschungsergebnisse zu den Beziehungsvorstellungen und -pra­xen freundschaftszentriert lebender Menschen dar. Gemeint ist damit, dass Menschen ihre Freundschaftsbeziehungen in das Zentrum ihres Beziehungsgefüges stellen, anstatt einer romanti­schen Liebesbeziehung oder der Kleinfamilie, und ihre Lebensgestaltung und -planung auch lang­fristig nach diesen Freundschaften ausrichten. Die Ergebnisse von Doreen Kruppa zeigen, dass die freundschaftszentrierte Lebensweise meist eine bewusst gewählte Alternative zum hegemonia­len Lebensmodell des Zusammenlebens in der Paarbeziehung und Kleinfamilie darstellt. Freund­schaftszentrierte Lebensentwürfe finden sich dabei unter heterosexuellen Cis-Personen, bei LGB­TIQ*?s, bei poly- oder monogam lebenden Menschen ebenso wie bei sich asexuell verortenden Menschen. Der Vortrag will deshalb auch eine Diskussion darüber anregen, inwieweit sich daraus Synergien und Allianzen für einen politischen Aktivismus gegen Diskriminierung aufgrund von Herr­schaftsverhältnissen um Geschlecht, Sexualität und Lebensweisen ergeben können.

ReferentIn: Doreen Kruppa

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

17.12.2018, 18:00 Uhr
Kritzel-Comic-Abend zu Beziehungsweisen

17.12.2018, 18:00 Uhr | [L50], Lassallestraße 50, 99086 Erfurt

Wir treffen uns in den Räumen der [L50] zum Kritzeln, Zeichnen und Sprechblasen ausfüllen. Ob Profi oder Dilettant_in, es gilt: Hauptsache DIY und schau vorbei! Hauptsache zusammen abhän­gen, Gedanken und Ideen austauschen, Bildchen und Schrift vermengen, reden, spaßen und plau­schen.

ReferentIn: Marcus Freier

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

20.12.2018, 20:00 Uhr
Abschlussdiskussion: "Und, wo feierst Du das Jahresende?"

20.12.2018, 20:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Ausgehend von den vier Veranstaltungen steht die Frage vom Eingang im Mittelpunkt: Wenn es heute so eine berauschende und große Vielfalt an Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung gibt, wieso sitzen dann so viele am Ende bei ihrer Herkunftsfamilie unter dem Tannenbaum? Vielleicht, weil das das Schönste ist? Weil es in einer unübersichtlichen Welt Halt bietet? Weil es so wenige Alternativangebote gibt? Weil die Alternativangebote so gezwungen daher kommen? Wir wollen über diese Fragen ins Gespräch kommen und bieten bei Lebkuchen und Glühwein Film- und Textbeispiele über verschiedene Varianten, das Jahresende zu feiern.


In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

Vergangene Veranstaltungen

17.03.2018, 08:00 Uhr
Fahrt zur Leipziger Buchmesse

17.03.2018, 08:00 Uhr | Kulturzentrum der Jüdischen Landesgemeinde, Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt

Buch voraus! Unter diesem Motto findet in diesem Jahr vom 15. bis 18. März die Leipziger Buchmesse statt.
Gemeinsam mit der Contineo-Buchhandlung laden wir alle Interessierten herzlich ein, am 17. März mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn die Leipziger Buchmesse ist ein einzigartiges Lese- und Stöberfest für alle Bücherliebende: Über 2.000 Verlage präsentieren ihre Neuerscheinungen, zudem gibt es in diesem Jahr mit dem Länderschwerpunkt Rumänien die Literatur eines spannenden europäischen Landes zu entdecken.

Abfahrt: 8:00 Uhr, Thüringenhalle Erfurt
Rückkehr: ca. 19 Uhr

Anmeldung: Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90
0361/7314536 oder kontakt@contineo.de

In Kooperation mit: Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90

Teilnahme-Beitrag: 40,- Euro (Busfahrt + Eintritt)

2018 Flyer Buchmesse

18.04.2018, 19:00 Uhr
Snowpiercer (KOR/CZ 2013) | 126 min.

18.04.2018, 19:00 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

2014. Die Welt wird in eine nicht mehr enden wollende Eiszeit geworfen, beinah alles Leben auf der Erde wird vernichtet. Die einzigen Überlebenden auf dem Planeten Erde sind die Bewohner von Snowpiercer, einem riesigen Zug, der unaufhörlich im Kreis fährt und die Menschheit vor dem Erfrieren schützen soll.
Doch auch in diesem Zug wird die Klassengesellschaft aufrecht erhalten, denn vorn im Zug befinden sich die reichen und gutbetuchten Bürger und am Ende die Armen, Kranken und Schwachen. Es gibt kein Entrinnen aus diesem Kastensystem.

2018 Filmreihe 1. Mai

18.04.2018, 18:00 Uhr
Kontinuitäten und Brüche - Ein Blick auf die soziale Verortung von Obdachlosen in Demokratie und Diktatur

18.04.2018, 18:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Unabhängig vom politischen und wirtschaftlichen System wurden Obdachlose im 20. Jahrhundert stets als "Problem", das mehrdeutigen Stigmatisierungen unterlag, wahrgenommen: Einerseits waren sie als "sittlich, kriminelle Bedrohung" und unwirtschaftliche "Asoziale" strafrechtlich verfolgt und gesellschaftlich isoliert; andererseits als Hilfsbedürftige im Wohlfahrts- und Sozialstaat verankert.

Der Vortrag nimmt diese ambivalente Position der Obdachlosen zum Ausgangspunkt und fragt nach Kontinuitäten und Brüchen der gesellschaftlichen Verortung von Obdachlosen.


ReferentIn: Nadine Recktenwald

In Kooperation mit: Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

23.04.2018, 20:00 Uhr
Der junge Marx (BRD/F/B 2017) | 118 min.

23.04.2018, 20:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Der junge Redakteur der Rheinischen Zeitung in Köln Karl Marx wird 1843 durch politischen Druck mit seiner Frau Jenny ins Exil nach Paris getrieben, dort lernt er den politischen Gefährten seines Leben kennen: Friedrich Engels. Der Haitianische Regisseur Raoul Peck erzählt die Geschichte einer Idee einer gerechten Welt ohne Ausbeutung auch als Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei jungen Männern.

"In Trumpschen Zeiten kann ein bisschen mehr Marx und Engels und die Auseinandersetzung mit scharfzüngigen und humorvollen Dichtern und Denkern nicht schaden.."
deutschlandfunk kultur

In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, ver.di Thüringen

Teilnahme-Beitrag: Eintritt frei

2018 Filmreihe 1. Mai

23.04.2018, 18:00 Uhr
Zwei Tage, eine Nacht (F 2014) | 95 min.

23.04.2018, 18:00 Uhr | Weltladen Nordhausen, Barfüßerstr. 32, Nordhausen

Die junge Mutter Sandra (Marion Cotillard) ist entlassen worden. Der Chef hatte ihre sechzehn Kollegen vor die Wahl gestellt: eine Prämie von 1000 Euro für jeden - oder Sandra darf bleiben. Bis auf zwei haben alle das Geld gewählt, aber Sandra erwirkt eine neue Abstimmung. Nun bleiben ihr zwei Tage und eine Nacht, um für ihren Job zu kämpfen.

"Mit ihrer fiktiven, aber nicht irrealen Geschichte zeigen die Dardennes, dass die Angst der gerade noch Gutsituierten vor dem sozialen Abstieg nicht mehr vorrangig ein Problem der sozialstaatlich schwach organisierten Amerikaner ist."
DER SPIEGEL

Teilnahme-Beitrag: Eintritt frei

2018 Filmreihe 1. Mai

25.04.2018, 17:45 Uhr
Marija (BRD/Schweiz 2016) | 100 min.

25.04.2018, 17:45 Uhr | METROPOL Kino Gera, Leipziger Straße 24, Gera

Die Ukrainerin Marija lebt in einem armen Viertel im Norden Dortmunds. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Putzfrau in einem Hotel, träumt aber insgeheim von einem eigenen Frisörsalon. Als sie nach einem leichtfertigen Diebstahl entlassen wird, steht sie vor dem Nichts. Doch Marija hat die Nase voll, von Billigjobs, in denen sie ausgebeutet wird, Veränderungen müssen her.

"Das Spielfilmdebüt des Schweizer Autorenregisseurs Michael Koch basiert auf genauen Recherchen in jenem Milieu, in dem er auf einem schmalen Grat zwischen Fiktion und Dokumentation auch gedreht hat"
epd film

danach Filmgespräch mit Delia Dancia, Anlauf- und Beratungsstelle Faire Mobilität für Thüringen


In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, ver.di Thüringen

Teilnahme-Beitrag: 7,50 Euro | DGB-Gewerkschaftsmitglieder frei

2018 Filmreihe 1. Mai

04.05.2018, 00:00 Uhr
Ausstellungseröffnung Erfurt: Fotoausstellung: "Through Refugee Eyes - mit den Augen eines Geflüchteten"

04.05.2018, 00:00 Uhr | Speicher Erfurt, Waagegasse 2, 99084 Erfurt

05.05.2018, 18:00 Uhr
Der junge Karl Marx. Film mit Diskussion

05.05.2018, 18:00 Uhr | Gewerkschaftsladen Gotha, Hauptmarkt 47, 99867 Gotha

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx zeigt der DGB Kreisverband den Kinofilm. Im Anschluss an die
Filmvorführung findet für alle Interessierten eine Diskussionsrunde zum Film statt.

In Kooperation mit: DGB KV Gotha

26. Mai 2018, 10-16 Uhr
200 Jahre Karl Marx Arbeit: Gestern - heute - morgen

26. Mai 2018, 10-16 Uhr | DGB Thüringen, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

Teilnahme kostenlos
Anmeldung unter: thueringen@dgb.de

ReferentIn: Dr. Ehrenfried Galander

In Kooperation mit: DGB Thüringen

12.06.2018, 19:00 Uhr
Sofa, Suff, Sozialschmarotzer? Bilder von "Asozialität" zwischen Verbotenem und Ersehntem, Stigma und Verfolgung. Eine Annäherung.

12.06.2018, 19:00 Uhr | [L50], Lassallestraße 50, 99086 Erfurt

In der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft werden Bilder des "Asozialen" erzeugt. Asozialität wird mit Nicht-Arbeit in Verbindung gebracht, mit Faulheit, Zügellosigkeit, Disziplinlosigkeit, Rausch, mit abnormer Sexualität - kurzum: mit dem Gegenteil dessen, was bürgerlicher Staat und Kapitalismus den Einzelnen abverlangt. Diese Bilder von "Asozialität" und "Asozialen" wurden und werden wirkmächtig und münden in der Verfolgung derer, die mit dem Stigma belegt werden: Drogenkonsument*innen, Wohnungslose, Arbeitslose, Sex worker, Arme, Bettler*innen. Die Verfolgung radikalisierte sich im Nationalsozialismus, hat aber auch heute zahlreiche Ausprägungen: Von der Hartz IV Debatte und staatlicher Kontrolle zu Neonazi-Morden an Obdachlosen.
Der Vortrag wird eine knappe historische Herleitung zum Begriff der "Asozialität" und der Verfolgung von als "asozial" Stigmatisierten geben, einige Beispiele zeigen, wie Vorstellungen von "Asozialität" aktuell aussehen und schließlich darlegen, wie sich diese Vorstellungen eines "Asozialen" als Ressentiment innerhalb der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft beschreiben lassen, also Resultat sind dessen, wie diese Gesellschaft strukturiert ist und was das mit den Individuen macht.

In Kooperation mit: in Kooperation mit dem s.P.u.K. e.V. - gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

25.06.2018, 18:00 Uhr
Verschwörungstheorien - Buchvorstellung und Diskussion mit Michael Butter

25.06.2018, 18:00 Uhr | CVJM, Magdeburger Allee 46, 99086 Erfurt

Teil 1 der zweiteiligen Reihe: "nichts ist, wie es scheint ¡"
Eine Veranstaltungsreihe über Verschwörungstheorien

In seinem Buch "Nichts ist, wie es scheint - Über Verschwörungstheorien" beschäftigt sich Michael Butter mit der Frage, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie auf unsere demokratische Gesellschaft haben.

Michael Butter lehrt Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er leitet ein europäisches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien.

In Kooperation mit: Bildungskollektiv BiKo, Contineo-Buchhandlung, Evangelische Kirchengemeinde Martini-Luther, Stadtverband DIE LINKE. - gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

2018 06 LAP Verschwörungstheorien

10.07.2018, 18:00 Uhr
Verschwörungstheorien - Was tun? Gesprächsabend

10.07.2018, 18:00 Uhr | Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90, 99086 Erfurt

Teil 2 der zweiteiligen Reihe: "nichts ist, wie es scheint ¡"
Eine Veranstaltungsreihe über Verschwörungstheorien

Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung wollen wir herausfinden, was Verschwörungstheorien so beliebt macht und welche Bedürfnisse sie erfüllen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie man über komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge spekulieren kann, ohne in Verschwörungsdenken zu verfallen.

Michel Raab beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Verschwörungstheorien und ist beim Bildungskollektiv BiKo aktiv.

In Kooperation mit: Bildungskollektiv BiKo, Contineo-Buchhandlung, Evangelische Kirchengemeinde Martini-Luther, Stadtverband DIE LINKE. - gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

2018 06 LAP Verschwörungstheorien

27.09.2018, 13-17 Uhr
Klassenkampf verbindet? Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Diskussionsrunde im Rahmen der interkulturellen Woche

27.09.2018, 13-17 Uhr | Anger, Anger, 99084 Erfurt

7.09.2018, 13-17 Uhr | Hotel "Am Burgholz", Am Burgholz 30, 99891 Tabarz

ab 13 Uhr Infostände und Bühnenprogramm

ab 15 Uhr gestaffelte Diskussion mit

Heike Werner (Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales,Gesundheit, Frauen und Familie)

Sandro Witt (DGB Hessen-Thüringen)

Astrid Striehn (ver.di Thüringen)

Projekte BLEIB!dran (Flüchtlingsrat Thüringen)

Anlauf- und Beratungsstelle Faire Mobilität in Thüringen (DGB-Bildungswerk Thüringen)
Projekt Faire Integration für Geflüchtete (DGB-Bildungswerk Thüringen)

18.10.2018, 19:30 Uhr
Días de lucha, días de luto - Arbeitskampf im Plastikmeer von Almeria. Filmabend im Rahmen des Globale Filmfestivals

18.10.2018, 19:30 Uhr | Café Duck Dich, Allerheiligenstraße 20, 99084 Erfurt

Das Plastikmeer von Almería (Spanien) ist Europas größte Anbaufläche für Treibhausgemüse. Etwa 100.000 migrantische Landarbeiter*innen arbeiten unter widrigsten Bedingungen in den dortigen Gewächshäusern und Abpackhallen. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Der Film begleitet 22 Arbeiter*innen bei ihrem Protest mit der lokalen Landarbeitergewerkschaft SOC-SAT. Er gibt so einen tiefen Einblick in die Zustände der landwirtschaftlichen Produktion und die Organisation von Widerstand gegen diese extreme Form der Ausbeutung.

Im Anschluss folgt ein Gespräch mit der Filmemacherin Aline Juarez und Menschen von Interbrigadas, die die Arbeiter*innen in Almeria unterstützen. Beschäftigte des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. stellen das Projekt Faire Mobilität in Thüringen und die FAU ihre Projekte zur Unterstützung der ArbeiterInnen in der Landwirtschaft in Thüringen und in Portugal vor.

30.10.2018, 18:00 Uhr
Nach dem Ende des NSU Prozesses - Kein Schlussstrich für die Aufklärung!

30.10.2018, 18:00 Uhr | Gewerkschaftshaus Frankfurt, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt

Am 11. Juni 2018 wurde das Urteil im Münchner NSU-Prozess verkündet. Doch viele Initiativen fordern, dass es keinen Schlussstrich bei der Aufklärung des rechten Terrors geben dürfe. Denn auch nach dem Ende des Prozesses und der Arbeit mehrerer parlamentarischer Untersuchungsausschüsse bleiben viele Fragen offen.
Die NSU Morde wurden nicht von Einzeltätern begangen. Es gibt in Deutschland bis heute organisierte rechtsterroristische Strukturen. Nur dank dieser Netzwerke konnten die Täter so lange unerkannt und unbehelligt im Untergrund leben. Die Ermittlungsbehörden haben 11 Jahre lang die rassistischen Tatmotive verkannt. Wer schützt und unterstützt diese Netzwerke? Welche Strukturen haben diese Fehleinschätzung der Sicherheitsbehörden möglich gemacht?
Diese Fragen wollen mit Mitgliedern der Untersuchungsausschüsse Hessen und Thüringen und mit einer Vertreterin der Nebenklage diskutieren. Wir wollen eine Bilanz ziehen, welche Erkenntnisse zum rechten Terror in Deutschland gesichert sind und welche juristische und gesellschaftliche Aufklärungsarbeit noch geleistet werden muss.

18.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Birgit Groß

18.10 Uhr Nach dem Ende des NSU Prozesses ?
Kein Schlussstrich für die Aufklärung!

Es diskutieren:
Antonia von der Behrens ? Nebenklagevertreterin im
Münchner NSU Prozess
Günter Rudolph ? stellv. Vorsitzender des
NSU Untersuchungsausschusses Hessen

Katharina König-Preuss ? Obfrau der LINKEN im
NSU Untersuchungsausschuss Thüringen
Moderation: Frank Lipschik

20.00 Uhr Ende der Veranstaltung

In Kooperation mit: DGB Bildungswerk Hessen e.V.

NSU Veranstaltung FfM