26.02.2019 | Erfurt

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09.03.2019 | Erfurt

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Bildungsangebote zu
Gesellschaft/Politik/Kultur

26.02.2019, 19:00 Uhr
100 Jahre Novemberrevolution Ein Abend mit Theater | Musik | Gespräch

26.02.2019, 19:00 Uhr | Kalif Storch, Zum Güterbahnhof 20, 99085 Erfurt

"Friede! Freiheit! Brot!, mit diesen Losungen begann der Aufstand der Kieler Matrosen. Von der Küste aus sprang der Funke im November 1918 auf viele Teile des Reiches über und erreichte auch Thüringen. Es bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, der Kaiser dankte ab, elementare Rechte wurden erkämpft: Das Frauenwahlrecht, die Presse- und Versammlungsfreiheit, der Achtstundentag, die Anerkennung der Gewerkschaften, das Tarifvertragsrecht. Die betriebliche Mitbestimmung wurde durchgesetzt, die Leiharbeit verboten und Mieterhöhungen zeitweise eingeschränkt.

Viele der von den Menschen in der Novemberrevolution erkämpften Grundrechte gelten bis heute und bilden die Grundlage unserer Demokratie. Andere Rechte, wie die betriebliche Mitbestimmung und der Achtstundentag, sind immer wieder Angriffen ausgesetzt. Und weitergehende Forderungen wie eine Sozialisierung von Schlüsselindustrien oder die Vergesellschaftung der Haus- und Sorgearbeit konnten schon in der Weimarer Republik nicht durchgesetzt werden, sind aber auch heute noch diskussionswürdig.

Am 26. Februar 2019 laden wir alle Interessierten herzlich dazu ein, an die Novemberrevolution vor 100 Jahren zu erinnern und gemeinsam über die Aktualität ihrer Forderungen ins Gespräch zu kommen.

19 Uhr
Aufführung des Theaterstücks REVOLUTION!? des Axensprung Theater, Hamburg
20:30 Uhr
100 Jahre Novemberrevolution
Publikumsgespräch mit
Sandro Witt, DGB Hessen-Thüringen
Oliver Hermann,
Axensprungtheater

REVOLUTION!? ein Theaterstück
des axensprung | THEATER Hambug

Im Mittelpunkt des Theaterstücks ?Revolution!?? stehen fünf Protagonist*innen: Ein Kieler Matrose, eine Hamburger Fabrikarbeiterin, ein Freikorpsmann, Reichswehrminister Noske und der Hamburger Bürgermeister Werner von Melle. Einige davon sind fiktiv, andere existierten real und haben den Verlauf der Revolution mitbestimmt. Das Stück erzählt Geschichte von unten wie von oben und zeigt die tiefen Solidaritäts- und Loyalitätskonflikten der Handelnden. Es zeigt, wie sehr Hunger und Aussichtslosigkeit, aber auch die Verheißung einer neuen menschlicheren Zeit die Gefühle bestimmen und die Menschen antreibt.
Darüber hinaus stellt das Stück auch die Frage, welche politischen und gesellschaftlichen Modelle damals möglich gewesen wären und der ?Notwendigkeit? und der politischen Pragmatik geopfert wurden.

Mehr Infos zum Stück unter: https://www.revolution1918.de/


In Kooperation mit: DGB Hessen-Thüringen

20190226 Flyer Novemberrevolution

09.03.2019, 15:00 Uhr
... auf einen Kaffee bei Clara Zetkin Szenischer Vortrag zum Internationalen Frauentag

09.03.2019, 15:00 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

Nach jahrzehntelangem Kampf wurde in der Novemberrevolution vor 100 Jahren endlich das Frauenwahlrecht durchgesetzt. Die Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin war maßgeblich daran beteiligt. Bei Kaffee und Kuchen wird uns Clara Zetkin (Claudia von Gélieu) von den Kämpfen der Frauen und ihrer Gegner berichten und uns einen unterhaltsamen Einblick in die Geschichte der Frauenbewegung geben. Gemeinsam wollen wir diskutieren, warum nach einem Jahrhundert die Gleichstellung der Frauen immer noch nicht erreicht ist und was noch zu tun ist. Alle Interessierten aller Geschlechter sind herzlich eingeladen.

ReferentIn: Claudia von Gélieu als Clara Zetkin

In Kooperation mit: ver.di-Bezirksfrauenrat

23.03.2019, 07:30 Uhr
Fahrt zur Leipziger Buchmesse

23.03.2019, 07:30 Uhr | Treffpunkt Thüringenhalle, Erfurt

Die Leipziger Buchmesse ist das Frühjahrsereignis der Buch- und Medienbranche und zugleich ein Fest für Leser*innen, Autor*innen und Verlage. Gastland ist in diesem Jahr Tschechien und auch sonst wird einiges geboten. Das DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und die Contineo Buchhandlung organisieren eine gemeinsame Fahrt zu Buchmesse.

Abfahrt: 7:30 Uhr, Thüringenhalle Erfurt
Rückkehr: ca. 19 Uhr
Anmeldung: Contineo Buchhandlung
Magdeburger Allee 90
0361/7314536 oder kontakt@contineo.de

In Kooperation mit: Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90

Teilnahme-Beitrag: 42,- Euro (Busfahrt + Eintritt)

Vergangene Veranstaltungen

22.11.2018, 18:30 Uhr
Spanien - Eine politische Geschichte der Gegenwart

22.11.2018, 18:30 Uhr | RedRoXX - offenes Jugendbüro, Pilse 29, 99084 Erfurt

Die jüngere Geschichte Spaniens gilt gemeinhin als Modell einer gelungenen demokratischen Modernisierung. Nach dem Tod von Diktator Franco 1975 fand das südeuropäische Land schnell wirtschaftlichen Anschluss an die Europäische Gemeinschaft. Doch bei genauerer Betrachtung stellt sich die Entwicklung längst nicht so überzeugend dar: Der Anschluss an Europa wurde mit einer massiven Deindustrialisierung, das Wirtschaftswachstum seit 1980 mit Ausbreitung der Immobilienspekulation erkauft. Die Macht der alten politischen und ökonomischen Eliten wurde nicht angetastet, die franquistischen Verbrechen blieben ungesühnt. Und kaum thematisiert sind schließlich auch die systematischen Menschenrechtsverletzungen durch die spanische Demokratie selbst: mehr als 2000 Folterfälle, Zehntausende Verhaftete, Parteiverbote, Zeitungsschließungen und sogar der Aufbau rechter Todesschwadronen durch das Innenministerium ? all das ist Teil der jüngeren Geschichte Spaniens.

Der Schriftsteller, Journalist, Übersetzer und Politikwissenschaftler Raul Zelik zeigt in seinem Buch auf, wie die Kontinuität franquistischer Macht mit der sozialen und wirtschaftlichen Krise der Gegenwart verschränkt ist. Er diskutiert, wie neue soziale Bewegungen den Verfassungspakt von 1978 herausgefordert haben und welche Rolle die Linkspartei Podemos sowie die Unabhängigkeitsbewegungen in Katalonien und dem Baskenland bei einer Demokratisierung Spaniens spielen könnten.

Lesung aus: ?Spanien- eine politische Geschichte der Gegenwart?

ReferentIn: Raul Zelik

In Kooperation mit: Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, Redroxx

29.11.2018, 19:00 Uhr
Beziehungsweisen und Gesellschaft

29.11.2018, 19:00 Uhr | Frau Korte, Magdeburger Allee 179, 99086 Erfurt

Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe ist die Überzeugung, dass die Frage der individuellen Be­ziehungsführung keine nebensächliche Privatangelegenheit, sondern ein zentrales Feld der (Wie­der)herstellung unserer gesellschaftlichen Grundlagen ist: Zum einen lassen sich individuelle Vor­stellungen über gelungene Beziehungen nur im Rahmen gesellschaftlicher Normen und sozialer Strukturen begreifen. Zum Anderen ist die vermeintlich private Beziehungspraxis ein kaum zu überschätzender Beitrag zur Stabilisierung der Verhältnisse, schon allein, weil hier ohne finanzielle Gegenleistung die Arbeitskräfte von Morgen geboren, erzogen und jeden Tag wieder auf?s neue fit gemacht werden. Und trotz anderslautenden Lippenbekenntnissen wird diese Aufgabe auch 2018 noch vor allem von Frauen erledigt. Sarah Speck hat sich in einem Forschungsprojekt mit häusli­cher Aufgabenteilung auseinandergesetzt und begründet vor diesem Hintergrund eine gesell­schaftskritische Perspektive auf die vermeintliche Privatsache »Beziehungsführung« als konzeptio­nelle Grundlage für die folgenden Veranstaltungen.

ReferentIn: Sarah Speck

In Kooperation mit: m Rahmen der Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburt-Stiftung Thüringen

30.11.2018, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Zwischen Fachkräftesicherung und Arbeitsausbeutung. Fachkonferenz zur Situation mobiler Beschäftigter in Thüringen

30.11.2018, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr | Rotunde des Regierungsviertels, Werner-Seelenbinder-Str. 6, 99096 Erfurt

Seit November 2017 berät die Anlauf- und Beratungsstelle "Faire Mobilität in Thüringen" Beschäftigte, die in Thüringen arbeiten und europäische Staatsbürger sind. Denn auch in Thüringen nutzen viele mobile Beschäftigte die Möglichkeiten, die ihnen die EU-weite Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit bieten.
Viele behalten ihren Lebensmittelpunkt in ihrem Herkunftsland bei und arbeiten in Thüringen vorübergehend. Andere wollen sich hier niederlassen und ihre Familien nachholen. Ihre Lage ist häufig durch schlechte und prekäre Arbeitsbedingungen sowie eine geringe gesellschaftliche Integration und fehlende Sprachkenntnisse geprägt.
Ziel der Konferenz ist zum einen, die Ergebnisse unseres ersten Beratungsjahres vorzustellen. Zum anderen wollen wir mit allen Interessierten und ExpertInnen aus Gewerkschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren, wie die Situation mobiler Beschäftigter verbessert und gute und faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in Thüringen durchgesetzt werden können.

Dazu laden wir Euch herzlich ein!


PROGRAMM
9:30 Uhr Ankommen und Kaffee

10:00 Uhr Begrüßung

10:05 Uhr
Die Situation mobiler Beschäftigter in Thüringen aus Sicht der Landesregierung
Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

10:30 Uhr
Gute Arbeit für Alle. Gewerkschaftliche Forderungen für mobile Beschäftigte
Michael Rudolph, DGB Hessen-Thüringen

10:45 Uhr
Faire Mobilität für Thüringen: Ergebnisse aus einem Jahr Projekterfahrung
Natalja Scharonin, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

11:00 Uhr
Panel I: Diskussionsrunde Gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung und Ausbeutung ? Perspektiven für mobile Beschäftigte in Thüringen

12:00 Uhr Mittagspause mit Imbiß

12:45 Uhr
Panel II: Sprache als Schlüssel zur
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe?

13:45 Uhr
Resümee und Ende
Melanie Pohner, Geschäftsführerin
DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Anmeldung bitte bis zum 17.11.2018 per mail oder Fax: 0361/2172727

HINWEISE
Die Veranstaltung ist im Sinne des § 37 Abs. 7 BetrVG vom zuständigen Ministerium anerkannt. Das notwendige Anerkennungsverfahren wurde durchgeführt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Entstehende Reisekosten können nicht übernommen werden.

20181130 Fachkonferenz

06.12.2018
Polyamory zwischen Emanzipation und Heteronormativität

06.12.2018 | veto, Papiermühlenweg 33, 99086 Erfurt

Spätestens als Juliane Werding eine glamouröse und scheinbar glückliche Viererbeziehung besun­gen hat, war klar: Polyamory ist im Mainstream angekommen. Aber was ist davon zu halten? Im fe­ministischen Diskurs wurden Ehe und Monogamie schon lange als Eckstein des Patriarchats kriti­siert. Die Linke hat in den 1970er-Jahren den Verstoß gegen die Monogamienorm zur revolutio­nären Geste verklärt, oftmals mit dem Ergebnis, dass heteronormative und autoritäre Strukturen umso stärker zutage traten. Gerade heute ist darüber hinaus auch denkbar, dass Nichtmonogamie die passende Beziehungsführung zu neoliberal-flexiblen gesellschaftlichen Anforderungen dar­stellt. Die Veranstaltung lotet das Spannungsfeld zwischen emanzipatorischen Potentialen und der Reproduktion heteronormativer Geschlechterverhältnisse im Feld der konsensuellen Nichtmonoga­mie aus. Deutlich wird dabei, dass sehr wohl emanzipatorische Potentiale vorliegen, die besonders dann Wirkung zeigen, wenn fortschrittliche Normen mit dem Aufbau von tragfähigen Strukturen und pragmatischen Handlungsstrategien einhergehen. Weiter wird zur Diskussion gestellt, wie eine Zusammenarbeit konsensuell-nichtmonogamer Akteur_innen mit anderen »Halbinseln gegen den Stom« (Friederike Habermann) den transformatorischen Charakter gegenhegemonialer Bezie­hungsformen intensivieren kann.

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

10.12.2018, 20:00 Uhr
Das familien- und geschlechterpolitische Programm des Rechtspopulismus

10.12.2018, 20:00 Uhr | Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, 99084 Erfurt

"Marsch für das Leben", "Demo für Alle" und "Gender-Gaga" - die aktuellen familien- und ge­schlechterpolitischen Aufreger kommen nicht aus der Linken, sondern von rechtspopulistischen Akteur_innen, die gegen Feminismus und Emanzipation eintreten und auf eine Wiederherstellung vermeintlich oder tatsächlich traditioneller Normen und Werte setzen. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die familien- und geschlechterpolitischen Positionen des Rechtspopulismus, die entsprechenden Akteur_innen und ihre Aktivitäten. Davon ausgehend wollen wir diskutieren, wie sich diese reaktionären Strategien am besten stören und durchkreuzen lassen.



ReferentIn: Lisa Schäder und Frank Lipschik

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

14.12.2018
Freundschaftszentrierte Lebensweisen - eine Alternative zu den Einschränkungen in der heteronormativen Beziehungswelt

14.12.2018 | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Die Veranstaltung stellt aktuelle Forschungsergebnisse zu den Beziehungsvorstellungen und -pra­xen freundschaftszentriert lebender Menschen dar. Gemeint ist damit, dass Menschen ihre Freundschaftsbeziehungen in das Zentrum ihres Beziehungsgefüges stellen, anstatt einer romanti­schen Liebesbeziehung oder der Kleinfamilie, und ihre Lebensgestaltung und -planung auch lang­fristig nach diesen Freundschaften ausrichten. Die Ergebnisse von Doreen Kruppa zeigen, dass die freundschaftszentrierte Lebensweise meist eine bewusst gewählte Alternative zum hegemonia­len Lebensmodell des Zusammenlebens in der Paarbeziehung und Kleinfamilie darstellt. Freund­schaftszentrierte Lebensentwürfe finden sich dabei unter heterosexuellen Cis-Personen, bei LGB­TIQ*?s, bei poly- oder monogam lebenden Menschen ebenso wie bei sich asexuell verortenden Menschen. Der Vortrag will deshalb auch eine Diskussion darüber anregen, inwieweit sich daraus Synergien und Allianzen für einen politischen Aktivismus gegen Diskriminierung aufgrund von Herr­schaftsverhältnissen um Geschlecht, Sexualität und Lebensweisen ergeben können.

ReferentIn: Doreen Kruppa

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

17.12.2018, 18:00 Uhr
Kritzel-Comic-Abend zu Beziehungsweisen

17.12.2018, 18:00 Uhr | [L50], Lassallestraße 50, 99086 Erfurt

Wir treffen uns in den Räumen der [L50] zum Kritzeln, Zeichnen und Sprechblasen ausfüllen. Ob Profi oder Dilettant_in, es gilt: Hauptsache DIY und schau vorbei! Hauptsache zusammen abhän­gen, Gedanken und Ideen austauschen, Bildchen und Schrift vermengen, reden, spaßen und plau­schen.

ReferentIn: Marcus Freier

In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

20.12.2018, 20:00 Uhr
Abschlussdiskussion: "Und, wo feierst Du das Jahresende?"

20.12.2018, 20:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Ausgehend von den vier Veranstaltungen steht die Frage vom Eingang im Mittelpunkt: Wenn es heute so eine berauschende und große Vielfalt an Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung gibt, wieso sitzen dann so viele am Ende bei ihrer Herkunftsfamilie unter dem Tannenbaum? Vielleicht, weil das das Schönste ist? Weil es in einer unübersichtlichen Welt Halt bietet? Weil es so wenige Alternativangebote gibt? Weil die Alternativangebote so gezwungen daher kommen? Wir wollen über diese Fragen ins Gespräch kommen und bieten bei Lebkuchen und Glühwein Film- und Textbeispiele über verschiedene Varianten, das Jahresende zu feiern.


In Kooperation mit: Veranstaltungreihe "Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung". in Kooperation mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen