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21.10.2018 | Erfurt

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22.10.2018 | Berlin

In der Lobby brennt noch Licht. Die Gefährdung der parlamentarischen Demokratie durch private Politikberatung und -beeinflussung weiter lesen ...

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Bildungsangebote zu
Gesellschaft/Politik/Kultur

30.10.2018, 18:00 Uhr
Nach dem Ende des NSU Prozesses - Kein Schlussstrich für die Aufklärung!

30.10.2018, 18:00 Uhr | Gewerkschaftshaus Frankfurt, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt

Am 11. Juni 2018 wurde das Urteil im Münchner NSU-Prozess verkündet. Doch viele Initiativen fordern, dass es keinen Schlussstrich bei der Aufklärung des rechten Terrors geben dürfe. Denn auch nach dem Ende des Prozesses und der Arbeit mehrerer parlamentarischer Untersuchungsausschüsse bleiben viele Fragen offen.
Die NSU Morde wurden nicht von Einzeltätern begangen. Es gibt in Deutschland bis heute organisierte rechtsterroristische Strukturen. Nur dank dieser Netzwerke konnten die Täter so lange unerkannt und unbehelligt im Untergrund leben. Die Ermittlungsbehörden haben 11 Jahre lang die rassistischen Tatmotive verkannt. Wer schützt und unterstützt diese Netzwerke? Welche Strukturen haben diese Fehleinschätzung der Sicherheitsbehörden möglich gemacht?
Diese Fragen wollen mit Mitgliedern der Untersuchungsausschüsse Hessen und Thüringen und mit einer Vertreterin der Nebenklage diskutieren. Wir wollen eine Bilanz ziehen, welche Erkenntnisse zum rechten Terror in Deutschland gesichert sind und welche juristische und gesellschaftliche Aufklärungsarbeit noch geleistet werden muss.

18.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Birgit Groß

18.10 Uhr Nach dem Ende des NSU Prozesses ?
Kein Schlussstrich für die Aufklärung!

Es diskutieren:
Antonia von der Behrens ? Nebenklagevertreterin im
Münchner NSU Prozess
Günter Rudolph ? stellv. Vorsitzender des
NSU Untersuchungsausschusses Hessen

Katharina König-Preuss ? Obfrau der LINKEN im
NSU Untersuchungsausschuss Thüringen
Moderation: Frank Lipschik

20.00 Uhr Ende der Veranstaltung

In Kooperation mit: DGB Bildungswerk Hessen e.V.

NSU Veranstaltung FfM

Vergangene Veranstaltungen

17.03.2018, 08:00 Uhr
Fahrt zur Leipziger Buchmesse

17.03.2018, 08:00 Uhr | Kulturzentrum der Jüdischen Landesgemeinde, Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt

Buch voraus! Unter diesem Motto findet in diesem Jahr vom 15. bis 18. März die Leipziger Buchmesse statt.
Gemeinsam mit der Contineo-Buchhandlung laden wir alle Interessierten herzlich ein, am 17. März mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn die Leipziger Buchmesse ist ein einzigartiges Lese- und Stöberfest für alle Bücherliebende: Über 2.000 Verlage präsentieren ihre Neuerscheinungen, zudem gibt es in diesem Jahr mit dem Länderschwerpunkt Rumänien die Literatur eines spannenden europäischen Landes zu entdecken.

Abfahrt: 8:00 Uhr, Thüringenhalle Erfurt
Rückkehr: ca. 19 Uhr

Anmeldung: Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90
0361/7314536 oder kontakt@contineo.de

In Kooperation mit: Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90

Teilnahme-Beitrag: 40,- Euro (Busfahrt + Eintritt)

2018 Flyer Buchmesse

18.04.2018, 19:00 Uhr
Snowpiercer (KOR/CZ 2013) | 126 min.

18.04.2018, 19:00 Uhr | filler, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

2014. Die Welt wird in eine nicht mehr enden wollende Eiszeit geworfen, beinah alles Leben auf der Erde wird vernichtet. Die einzigen Überlebenden auf dem Planeten Erde sind die Bewohner von Snowpiercer, einem riesigen Zug, der unaufhörlich im Kreis fährt und die Menschheit vor dem Erfrieren schützen soll.
Doch auch in diesem Zug wird die Klassengesellschaft aufrecht erhalten, denn vorn im Zug befinden sich die reichen und gutbetuchten Bürger und am Ende die Armen, Kranken und Schwachen. Es gibt kein Entrinnen aus diesem Kastensystem.

2018 Filmreihe 1. Mai

18.04.2018, 18:00 Uhr
Kontinuitäten und Brüche - Ein Blick auf die soziale Verortung von Obdachlosen in Demokratie und Diktatur

18.04.2018, 18:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Unabhängig vom politischen und wirtschaftlichen System wurden Obdachlose im 20. Jahrhundert stets als "Problem", das mehrdeutigen Stigmatisierungen unterlag, wahrgenommen: Einerseits waren sie als "sittlich, kriminelle Bedrohung" und unwirtschaftliche "Asoziale" strafrechtlich verfolgt und gesellschaftlich isoliert; andererseits als Hilfsbedürftige im Wohlfahrts- und Sozialstaat verankert.

Der Vortrag nimmt diese ambivalente Position der Obdachlosen zum Ausgangspunkt und fragt nach Kontinuitäten und Brüchen der gesellschaftlichen Verortung von Obdachlosen.


ReferentIn: Nadine Recktenwald

In Kooperation mit: Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

23.04.2018, 20:00 Uhr
Der junge Marx (BRD/F/B 2017) | 118 min.

23.04.2018, 20:00 Uhr | Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus, 99084 Erfurt

Der junge Redakteur der Rheinischen Zeitung in Köln Karl Marx wird 1843 durch politischen Druck mit seiner Frau Jenny ins Exil nach Paris getrieben, dort lernt er den politischen Gefährten seines Leben kennen: Friedrich Engels. Der Haitianische Regisseur Raoul Peck erzählt die Geschichte einer Idee einer gerechten Welt ohne Ausbeutung auch als Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei jungen Männern.

"In Trumpschen Zeiten kann ein bisschen mehr Marx und Engels und die Auseinandersetzung mit scharfzüngigen und humorvollen Dichtern und Denkern nicht schaden.."
deutschlandfunk kultur

In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, ver.di Thüringen

Teilnahme-Beitrag: Eintritt frei

2018 Filmreihe 1. Mai

23.04.2018, 18:00 Uhr
Zwei Tage, eine Nacht (F 2014) | 95 min.

23.04.2018, 18:00 Uhr | Weltladen Nordhausen, Barfüßerstr. 32, Nordhausen

Die junge Mutter Sandra (Marion Cotillard) ist entlassen worden. Der Chef hatte ihre sechzehn Kollegen vor die Wahl gestellt: eine Prämie von 1000 Euro für jeden - oder Sandra darf bleiben. Bis auf zwei haben alle das Geld gewählt, aber Sandra erwirkt eine neue Abstimmung. Nun bleiben ihr zwei Tage und eine Nacht, um für ihren Job zu kämpfen.

"Mit ihrer fiktiven, aber nicht irrealen Geschichte zeigen die Dardennes, dass die Angst der gerade noch Gutsituierten vor dem sozialen Abstieg nicht mehr vorrangig ein Problem der sozialstaatlich schwach organisierten Amerikaner ist."
DER SPIEGEL

Teilnahme-Beitrag: Eintritt frei

2018 Filmreihe 1. Mai

25.04.2018, 17:45 Uhr
Marija (BRD/Schweiz 2016) | 100 min.

25.04.2018, 17:45 Uhr | METROPOL Kino Gera, Leipziger Straße 24, Gera

Die Ukrainerin Marija lebt in einem armen Viertel im Norden Dortmunds. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Putzfrau in einem Hotel, träumt aber insgeheim von einem eigenen Frisörsalon. Als sie nach einem leichtfertigen Diebstahl entlassen wird, steht sie vor dem Nichts. Doch Marija hat die Nase voll, von Billigjobs, in denen sie ausgebeutet wird, Veränderungen müssen her.

"Das Spielfilmdebüt des Schweizer Autorenregisseurs Michael Koch basiert auf genauen Recherchen in jenem Milieu, in dem er auf einem schmalen Grat zwischen Fiktion und Dokumentation auch gedreht hat"
epd film

danach Filmgespräch mit Delia Dancia, Anlauf- und Beratungsstelle Faire Mobilität für Thüringen


In Kooperation mit: DGB Thüringen, DGB-Jugend Erfurt, ver.di Thüringen

Teilnahme-Beitrag: 7,50 Euro | DGB-Gewerkschaftsmitglieder frei

2018 Filmreihe 1. Mai

04.05.2018, 00:00 Uhr
Ausstellungseröffnung Erfurt: Fotoausstellung: "Through Refugee Eyes - mit den Augen eines Geflüchteten"

04.05.2018, 00:00 Uhr | Speicher Erfurt, Waagegasse 2, 99084 Erfurt

05.05.2018, 18:00 Uhr
Der junge Karl Marx. Film mit Diskussion

05.05.2018, 18:00 Uhr | Gewerkschaftsladen Gotha, Hauptmarkt 47, 99867 Gotha

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx zeigt der DGB Kreisverband den Kinofilm. Im Anschluss an die
Filmvorführung findet für alle Interessierten eine Diskussionsrunde zum Film statt.

In Kooperation mit: DGB KV Gotha

26. Mai 2018, 10-16 Uhr
200 Jahre Karl Marx Arbeit: Gestern - heute - morgen

26. Mai 2018, 10-16 Uhr | DGB Thüringen, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt

Teilnahme kostenlos
Anmeldung unter: thueringen@dgb.de

ReferentIn: Dr. Ehrenfried Galander

In Kooperation mit: DGB Thüringen

12.06.2018, 19:00 Uhr
Sofa, Suff, Sozialschmarotzer? Bilder von "Asozialität" zwischen Verbotenem und Ersehntem, Stigma und Verfolgung. Eine Annäherung.

12.06.2018, 19:00 Uhr | [L50], Lassallestraße 50, 99086 Erfurt

In der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft werden Bilder des "Asozialen" erzeugt. Asozialität wird mit Nicht-Arbeit in Verbindung gebracht, mit Faulheit, Zügellosigkeit, Disziplinlosigkeit, Rausch, mit abnormer Sexualität - kurzum: mit dem Gegenteil dessen, was bürgerlicher Staat und Kapitalismus den Einzelnen abverlangt. Diese Bilder von "Asozialität" und "Asozialen" wurden und werden wirkmächtig und münden in der Verfolgung derer, die mit dem Stigma belegt werden: Drogenkonsument*innen, Wohnungslose, Arbeitslose, Sex worker, Arme, Bettler*innen. Die Verfolgung radikalisierte sich im Nationalsozialismus, hat aber auch heute zahlreiche Ausprägungen: Von der Hartz IV Debatte und staatlicher Kontrolle zu Neonazi-Morden an Obdachlosen.
Der Vortrag wird eine knappe historische Herleitung zum Begriff der "Asozialität" und der Verfolgung von als "asozial" Stigmatisierten geben, einige Beispiele zeigen, wie Vorstellungen von "Asozialität" aktuell aussehen und schließlich darlegen, wie sich diese Vorstellungen eines "Asozialen" als Ressentiment innerhalb der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft beschreiben lassen, also Resultat sind dessen, wie diese Gesellschaft strukturiert ist und was das mit den Individuen macht.

In Kooperation mit: in Kooperation mit dem s.P.u.K. e.V. - gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

25.06.2018, 18:00 Uhr
Verschwörungstheorien - Buchvorstellung und Diskussion mit Michael Butter

25.06.2018, 18:00 Uhr | CVJM, Magdeburger Allee 46, 99086 Erfurt

Teil 1 der zweiteiligen Reihe: "nichts ist, wie es scheint ¡"
Eine Veranstaltungsreihe über Verschwörungstheorien

In seinem Buch "Nichts ist, wie es scheint - Über Verschwörungstheorien" beschäftigt sich Michael Butter mit der Frage, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie auf unsere demokratische Gesellschaft haben.

Michael Butter lehrt Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er leitet ein europäisches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien.

In Kooperation mit: Bildungskollektiv BiKo, Contineo-Buchhandlung, Evangelische Kirchengemeinde Martini-Luther, Stadtverband DIE LINKE. - gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

2018 06 LAP Verschwörungstheorien

10.07.2018, 18:00 Uhr
Verschwörungstheorien - Was tun? Gesprächsabend

10.07.2018, 18:00 Uhr | Contineo Buchhandlung, Magdeburger Allee 90, 99086 Erfurt

Teil 2 der zweiteiligen Reihe: "nichts ist, wie es scheint ¡"
Eine Veranstaltungsreihe über Verschwörungstheorien

Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung wollen wir herausfinden, was Verschwörungstheorien so beliebt macht und welche Bedürfnisse sie erfüllen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie man über komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge spekulieren kann, ohne in Verschwörungsdenken zu verfallen.

Michel Raab beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Verschwörungstheorien und ist beim Bildungskollektiv BiKo aktiv.

In Kooperation mit: Bildungskollektiv BiKo, Contineo-Buchhandlung, Evangelische Kirchengemeinde Martini-Luther, Stadtverband DIE LINKE. - gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

2018 06 LAP Verschwörungstheorien

27.09.2018, 13-17 Uhr
Klassenkampf verbindet? Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Diskussionsrunde im Rahmen der interkulturellen Woche

27.09.2018, 13-17 Uhr | Anger, Anger, 99084 Erfurt

7.09.2018, 13-17 Uhr | Hotel "Am Burgholz", Am Burgholz 30, 99891 Tabarz

ab 13 Uhr Infostände und Bühnenprogramm

ab 15 Uhr gestaffelte Diskussion mit

Heike Werner (Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales,Gesundheit, Frauen und Familie)

Sandro Witt (DGB Hessen-Thüringen)

Astrid Striehn (ver.di Thüringen)

Projekte BLEIB!dran (Flüchtlingsrat Thüringen)

Anlauf- und Beratungsstelle Faire Mobilität in Thüringen (DGB-Bildungswerk Thüringen)
Projekt Faire Integration für Geflüchtete (DGB-Bildungswerk Thüringen)

18.10.2018, 19:30 Uhr
Días de lucha, días de luto - Arbeitskampf im Plastikmeer von Almeria. Filmabend im Rahmen des Globale Filmfestivals

18.10.2018, 19:30 Uhr | Café Duck Dich, Allerheiligenstraße 20, 99084 Erfurt

Das Plastikmeer von Almería (Spanien) ist Europas größte Anbaufläche für Treibhausgemüse. Etwa 100.000 migrantische Landarbeiter*innen arbeiten unter widrigsten Bedingungen in den dortigen Gewächshäusern und Abpackhallen. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Der Film begleitet 22 Arbeiter*innen bei ihrem Protest mit der lokalen Landarbeitergewerkschaft SOC-SAT. Er gibt so einen tiefen Einblick in die Zustände der landwirtschaftlichen Produktion und die Organisation von Widerstand gegen diese extreme Form der Ausbeutung.

Im Anschluss folgt ein Gespräch mit der Filmemacherin Aline Juarez und Menschen von Interbrigadas, die die Arbeiter*innen in Almeria unterstützen. Beschäftigte des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. stellen das Projekt Faire Mobilität in Thüringen und die FAU ihre Projekte zur Unterstützung der ArbeiterInnen in der Landwirtschaft in Thüringen und in Portugal vor.